Verantwortung ist das Rückgrat jeder Organisation.
Und doch entstehen zwischen formaler Regelung und gelebter Realität oft Lücken.
Zuständigkeiten werden unterschiedlich verstanden.
Strukturen und Prozesse greifen nicht ineinander.
Führungskräfte tragen Verantwortung formal – können sie aber praktisch nicht immer wirksam wahrnehmen.
Diese Diskrepanzen sind selten offen sichtbar.
Ihre Wirkung ist es sehr wohl:
Entscheidungen stocken, Führung verliert an Kraft, Steuerung wird mühsam.
Verantwortlichkeiten sind beschrieben, werden aber unterschiedlich interpretiert.
Zwischen dem, was beabsichtigt ist, und dem, was tatsächlich gelebt wird, entsteht Reibung – meist unbemerkt, aber folgenreich.
Formale Verantwortungsregelungen passen nicht zur tatsächlichen Aufbauorganisation.
Entscheidungen werden an anderen Stellen getroffen als vorgesehen – Verantwortlichkeit und Handlungsspielraum klaffen auseinander.
Verantwortlichkeiten greifen nicht in die operativen Abläufe.
Prozesse verlaufen quer zu Zuständigkeiten, Informationsflüsse brechen ab.
Das Ergebnis: Verantwortung bleibt theoretisch.
Auch klare Regeln helfen wenig, wenn Führungskräfte ihre Verantwortung nicht wirksam umsetzen können.
Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn
Führung wird so zur formalen Pflicht, Verantwortung lässt sich aber nicht verordnen.
Wenn Veränderungen ins Stocken geraten
Wenn Entscheidungen oder Verantwortung diffus werden
Ich mache sichtbar, was in Organisationen nicht stimmt, bevor es sichtbar wird.
Das ist mein Beitrag zu wirksamer Führung.
→ Diskrepanzen in
Verantwortlichkeiten aufzeigen
Wie Klarheit entsteht und Führung wieder wirksam wird.
