· 

Warum ich klassische Organisationsberatung zunehmend kritisch sehe

Und weshalb meine Kunden erst nach der Diagnose über mein Honorar entscheiden.

Wenn Unternehmen ins Stocken geraten, beginnt häufig derselbe Prozess:

Interviews.
  • Workshops.
  • Fragebögen.
  • Präsentationen.

Wochen später liegt ein umfangreicher Bericht vor.
Vieles darin ist richtig.
Und trotzdem verändert sich erstaunlich wenig.

Und doch bleibt häufig eine entscheidende Frage:
Warum verändert sich so wenig?
Ich habe über viele Jahre beobachtet, dass klassische Organisationsdiagnosen häufig genau dort an ihre Grenzen stoßen, wo Führung tatsächlich wirksam wird.
Denn Führung zeigt sich nicht in Interviews.
Sie zeigt sich dort, wo Entscheidungen entstehen.
In echten Geschäftsleitungsrunden.
Dort, wo Verantwortung übernommen – oder weitergereicht wird.
Dort, wo Konflikte ausgesprochen werden.
Oder eben nicht.
Dort, wo stillschweigend toleriert wird, was eigentlich längst geklärt werden müsste.

Gute Führung braucht keine Programme.
Sie braucht Klarheit.
Deshalb arbeite ich bewusst anders.
Ich beobachte das Führungssystem dort, wo es tatsächlich arbeitet.
Keine Workshops.
Keine Fragebögen.
Keine zusätzlichen Termine.
Keine Unruhe in der Organisation.
Nur die stille Beobachtung dessen, was ohnehin geschieht.
Ich nenne das Führungsdiagnostik durch Beobachtung.
Weil ich von diesem Ansatz überzeugt bin, gehe ich künftig selbst einen ungewöhnlichen Schritt.
Ich biete ausgewählten CEOs und Aufsichtsräten ein 1-Tages-Führungsaudit an.
Vormittags beobachte ich die Geschäftsleitung.
Nachmittags die unmittelbar nachgelagerte Führungsebene.
Am Abend erhalten Sie meine ungeschönte Diagnose – im vertraulichen Vier-Augen-Gespräch.

Das Risiko liegt vollständig bei mir.
Ich erbringe meine Leistung vollständig in Vorleistung.
Erst danach entscheiden Sie, welchen Wert diese Diagnose für Sie hatte.
Nur wenn Sie überzeugt sind, entsteht überhaupt ein Honorar.

Ich bin überzeugt:
Wer Klarheit verspricht, sollte bereit sein, für diese Überzeugung selbst ins Risiko zu gehen.

Man muss Führung nicht befragen.
Man muss sie beobachten.
Denn Führung zeigt sich nicht in Antworten.
Sie zeigt sich im Handeln.

 

Den Beitrag finden Sie auf LinkedIn